Hartporzellan

Ein Werkstoff mit Tradition

Mit Porzellan begann 1849 die Entwicklung der Technischen Keramik, als die Telegrafenstrecke zwischen Frankfurt und Berlin mit Glockenisolatoren ausgestattet wurde. Der größte Anwendungsbereich liegt weiterhin in der Elektrotechnik.

Porzellan hat eine hohe elektrische Spannungsfestigkeit auch bei höheren Temperaturen. Darüber hinaus ist Porzellan durchschlags- und kriechstromfest sowie beständig gegen Korrosion und Alterung.

Herstellung & Eigenschaften

Herstellung & Eigenschaften

Hartporzellan ist ein silikatkeramischer Werkstoff auf Basis natürlicher Rohstoffe.
Die chemischen Bestandteile sind 30 - 75 % SiO2 und 20 - 65 % Al2O3.
Die Glasphase beträgt 60 - 70 %. Darin sind kristalline Bestandteile eingebettet.

Je nach Formgebung wird Porzellan in verschiedene Gruppen unterteilt:

  • C 110, Quarzporzellan: Gegossen und gezogen
  • C 111, Pressporzellan: Wirtschaftliche Herstellung komplizierter Formteile in großen Stückzahlen durch Trocken- und Feuchtpressen

Anwendungen

Anwendungen

Technisches Porzellan ist ein ausgezeichneter Isolierstoff für die Elektrotechnik (Hoch- und Niederspannung), ist durchschlagsfest – auch unter Feuchtigkeitseinfluss –, kriechstromfest, nicht brennbar und absolut temperaturbeständig bis 1000 °C.

Fadenführer für Textilmaschinen aus porenfrei glasiertem Hartporzellan führen moderne Carbon-, Kevlar- und Aramid-Fasern besonders zuverlässig.

Die chemische Beständigkeit macht Porzellan zum unentbehrlichen Werkstoff im chemischen Anlagenbau.

Zu den Produkten, die in großen Stückzahlen produziert werden, gehören u. a. Lampenfassungen.
Beleuchtungskeramik

Anfragen

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